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PCLinuxOS (PCLOS) - Deutsch, Download bei heise

Deutsche USB Images für PCLinuxOS

 

Autor Thema: [gelöst] Planung des Tripleboot: Bootloading, Partitionierung, Swap  (Gelesen 1318 mal)

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Nameless

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Hallo zusammen!

Derzeit habe ich ein Tripleboot-System auf einer Festplatte (400 GB): Windows XP, Ubuntu 9.10 und Ubuntu 10.04 Alpha, letzteres nur zum testen. Ich möchte Ubuntu 10.04 runterwerfen und statt dessen PC Linux OS Gnome ausprobieren, nachdem mir die LiveCD gefallen hat. Dazu drei bis vier Fragen:

Ubuntu 10.04 hat 'ne Root- und 'ne Home-Partition (11 GB und 21 GB), die ich ja wohl im Rahmen der „Benutzerdefinierten Partitionierung“ jeweils neu formatieren (Ext3) und dann dem entsprechend einhängen kann. Ist das richtig? An den Partitionsgrößen bräuchte ich dann nichts ändern (Eine Datenaustauschpartition existiert bereits [NTFS]).

Es gibt bislang nur eine Swap-Partition, die beide Ubuntus jeweils nutzen bzw. genutzt haben. Kann ich diese durch den Installer für PCLOS einfach einhängen oder muss ich oder sollte ich besser für PCLOS eine eigene Swap-Partition einrichten? Einen Suspend-Modus nutze ich nicht.

Ubuntu 9.10 hat Grub2 in den MBR installiert. XP und 9.10 will ich bis auf weiteres behalten, so dass ich daran auch nichts ändern mag, zumal ich Grub2 inzwischen auch konfiguriert habe. Daher plane ich, den Bootloader für PCLOS in dessen Root-Partition zu installieren und dann von Grub2 per Chainloading einbinden zu lassen. Gibt's da Hürden? Und welchen Bootloader sollte ich dann wählen: Grub oder Lilo? Mit Grub1 habe ich inzwischen auch etwas Erfahrung.

Ich habe in einem Installationsvideo (KDE) auf YouTube gesehen, dass es zwei Grub-Varianten gibt. Ist das hier auch so? Und wenn, welche wäre ggf. zu nehmen?

Gibt es bei alledem noch was Wichtiges zu beachten? Für Hinweise zu möglichen Fallstricken wäre ich ebenfalls dankbar.
« Letzte Änderung: 19. September 2010, 18:41:55 von Nameless »
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PeterM

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Antw:Planung des Tripleboot: Bootloading, Partitionierung, Swap
« Antwort #1 am: 16. Januar 2010, 03:04:40 »

Ich hab das damals mit Gag gelöst. (Als Gast koennen Sie leider keine Links sehen.) Register oder Login
Gag schreibt sich selber in den mbr. Es kann mehrere Betriebssysteme verwalten. Diese können grafisch eingerichtet werden. Mein Linux hat also seinen Grub in die selbe Partition wie das Linux installiert bekommen also beim installieren.
Und im Gag wähle ich bloß noch die entsprechende Partition, die mir aufgelistet wird aus. In Gag kann ich dann auswählen welches OS nach einer bestimmten Zeit automatisch gestartet werden soll oder ob ich nur per Tastatur auswählen möchte.
Das ganze hat den Vorteil, dass ich ein unerwünschtes Linux komplett löschen kann indem ich die Partition formatiere.
Allerdings hat in dieser Konstellation das PcLinuxOs bei einem Update seinen eigenen Grub Bootmanager falsch umkonfiguriert, was mich einige Arbeit kostete das wieder hinzubiegen.

Für Grub als einzigen Bootloader kann ich dir leider keine Tipps geben. Aber guck mal im Forum. Ich glaube was ähnliches hatten wir hier schon mal.
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I've found the key to paradise, but I can't find the door.
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KlausO

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Antw:Planung des Tripleboot: Bootloading, Partitionierung, Swap
« Antwort #2 am: 16. Januar 2010, 08:16:26 »

Hallo Nameless,

ich habe an diesem PC zeitweilig 2 Linux Distributionen und Windows 2000 prof. benutzt. Die Swap Partition wird von allen Linux System erkannt und benutzt. Das Verzeichnis home und root kannst du aufteilen, musst du aber nicht. Den Grub in die root Partition installieren lassen. Lese diesen Punkt beim installieren genau durch! Mit Grub2 habe ich keine erfahrungen, ich kann dir nicht sagen wie du dort den grubloader von PCLos einbindest.
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Gruß Klaus
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Antje

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Antw:Planung des Tripleboot: Bootloading, Partitionierung, Swap
« Antwort #3 am: 16. Januar 2010, 10:24:23 »

Hallo Klaus,

grundlegend.... einfach erstmal immer Windows in die erste Partition der ersten Platte.
Für den Rest legst halt 2 weitere primäre Parrtition an.
Zitat
Ubuntu 10.04 hat 'ne Root- und 'ne Home-Partition (11 GB und 21 GB), die ich ja wohl im Rahmen der „Benutzerdefinierten Partitionierung“ jeweils neu formatieren (Ext3) und dann dem entsprechend einhängen kann. Ist das richtig?

Warum alles wieder verschachteln?
Installiere jedes OS in seine eigene Partition und schon brauchst nicht erst etwas zusätzlich "ein- oder auszuhängen".
Zitat
(Eine Datenaustauschpartition existiert bereits [NTFS]).

Nicht immer effizient, nutzte FAT32.
Zitat
Daher plane ich, den Bootloader für PCLOS in dessen Root-Partition zu installieren und dann von Grub2 per Chainloading einbinden zu lassen. Gibt's da Hürden? Und welchen Bootloader sollte ich dann wählen: Grub oder Lilo? Mit Grub1 habe ich inzwischen auch etwas Erfahrung.

Dabei gibs keine Hürden, Grub2 nutzt keine menu.lst mehr sondern eine *.cfg, aber auch die lässt sich anpassen.
Zitat
Gibt es bei alledem noch was Wichtiges zu beachten? Für Hinweise zu möglichen Fallstricken wäre ich ebenfalls dankbar.

Maximal beim Installieren der Bootloader solltest Du immer aufpassen, bei PCLOS, dass dieser in die Partition installiert wird, sonst überschreibst Du dir den MBR.
Wenn Du Dir bei den jeweiligen installationen immer schön auch das benuzterdefinierte anschaust und nicht nur standardmäßig immer auf "Weiter" klickst, sollte nichts schief gehen und Du brauchst dann auch keine weiteren Bootloadertools. Aber das musst Du wissen.

LG.,
Antje
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Nameless

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Antw:Planung des Tripleboot: Bootloading, Partitionierung, Swap
« Antwort #4 am: 16. Januar 2010, 15:54:17 »

Vielen Dank an alle für die Antworten! Die mir sehr weiterhelfen!

Zitat von: Antje

Zitat
Ubuntu 10.04 hat 'ne Root- und 'ne Home-Partition (11 GB und 21 GB), die ich ja wohl im Rahmen der „Benutzerdefinierten Partitionierung“ jeweils neu formatieren (Ext3) und dann dem entsprechend einhängen kann. Ist das richtig?

Warum alles wieder verschachteln?

Vielleicht habe ich mich missverständlich ausgedrückt. Es gibt nichts zu verschachteln. Wenn Du so willst, ist es bereits verschachtelt. Die beiden Partitionen sind da und stehen zur Verfügung, Platz ist ohnehin ausreichend vorhanden; zum Ausprobieren sollte es dicke reichen. Und wenn ich PC Linux OS behalten will, dürfte es auch erst mal reichen. (Oder?) So habe ich jetzt den geringsten und risikoärmsten Aufwand, weil ich keine Partitionen verschieben, vergrößern, verkleinern oder zusammenlegen muss. Die beiden Partitionen werden zugewiesen und formatiert, fertig (so habe ich mir das jedenfalls gedacht).

Ubuntu hat kein Rolling-Release-System. Da machte es Sinn, 'ne separate Home-Partition anzulegen.

Zitat von: Antje

Installiere jedes OS in seine eigene Partition und schon brauchst nicht erst etwas zusätzlich "ein- oder auszuhängen".


Die anderen beiden OS (XP und 9.10) sind ja bereits installiert.

Zitat von: Antje
Zitat
(Eine Datenaustauschpartition existiert bereits [NTFS]).

Nicht immer effizient, nutzte FAT32.

Aus welchem Grund nicht effizient? Nach dem, was ich gelesen habe, kann PCLOS mit NTFS-Partitionen ootb oder jedenfalls mit einem schnell installierten Tool umgehen. Oder ist das falsch? Und die Beschränkungen bei FAT32 entfallen.

Grub2 kann definitiv andere OS mit Grub2 einbinden, ebenso OS mit Linux-Kerneln, die keinen Bootloader spendiert bekommen haben (habe ich selber schon ausprobiert). Wobei die Variante ohne Bootloader weniger alternative Bootmöglichkeiten im Bootmenü zur Folge hat (z.B. kein Booten in den Recoverymodus). Andere BS mit Grub1 sollte es dann wohl auch finden. Wie es mit Lilo ausschaut, weiß ich nicht. Aber vielleicht hat Lilo ja auch Vorteile gegenüber Grub1? Dachte ich mir jedenfalls, denn es wird ja einen Grund geben, aus dem er alternativ gewählt werden kann.

Vielen Dank auch für den Hinweis auf GAG! Da ich mich mit Grub2 schon etwas angefreundet habe, werde ich es dabei belassen, Grub in die Root-Partition von PCLOS zu installieren. Das bereits im MBR installierte Grub2 findet andere Installationen generell mit einem Befehl in der Konsole, der die *.cfg neu schreibt (von Ubuntu 9.10 aus). Ich war mir allerdings nicht sicher und mochte lieber mal fragen, bevor ich während oder kurz nach der Installation wegen irgend einer Spezialität auf dem Schlauch stehe.

Ich werd's in den nächsten Tagen angehen und dann berichten.
« Letzte Änderung: 15. November 2010, 14:26:21 von Linux1 »
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rogaven

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Antw:Planung des Tripleboot: Bootloading, Partitionierung, Swap
« Antwort #5 am: 16. Januar 2010, 17:12:04 »

Bei Grub2 und PCLinuxOS könntest du auf folgendes Problem stoßen

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ist zwar aus dem SAM-Forum, aber die Lösung sollte, wenn es eintritt, auch hier helfen.
Wenn du dich mit Grub2 auskennst, kannst du uns vielleicht auch eine Lösung präsentieren.
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Nameless

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Antw:Planung des Tripleboot: Bootloading, Partitionierung, Swap
« Antwort #6 am: 16. Januar 2010, 18:47:38 »

Hallo Rogaven,

danke für den Hinweis!

Die dortige Lösung ist in der Tat ein Provisorium. Spätestens beim nächsten Kernel-Update von Xubuntu geht das Problem wieder von vorne los. Mehr im dortigen Thread.
« Letzte Änderung: 16. Januar 2010, 18:58:18 von Nameless »
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Nameless

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Antw:Planung des Tripleboot: Bootloading, Partitionierung, Swap
« Antwort #7 am: 17. Januar 2010, 13:19:03 »

So, bin gestern abend dazu gekommen, PCLOS zu installieren. Die Installation lief reibungslos und recht schnell. Die Zuordnung und Neuformatierung der vorgesehenen Partitionen ebenfalls.

Probleme bereitete mir allerdings ein Bug in Grub2. Beim Booten von PCLOS (und linux-nonfb und failsafe) kam die Meldung "error: file not found". Dies lag an der falsch generierten /boot/grub/grub.cfg, obwohl ich Grub richtig in die Root-Partition hatte schreiben lassen (bei mir sda10). Hier ein Auszug:

Zitat
### BEGIN /etc/grub.d/30_os-prober ###
menuentry "Microsoft Windows XP Home Edition (on /dev/sda1)" {
   saved_entry=${chosen}
   save_env saved_entry
   insmod ntfs
   set root=(hd0,1)
   search --no-floppy --fs-uuid --set 2650354450351bcd
   drivemap -s (hd0) ${root}
   chainloader +1
}
menuentry "linux (on /dev/sda10)" {
   saved_entry=${chosen}
   save_env saved_entry
   insmod ext2
   set root=(hd0,10)
   search --no-floppy --fs-uuid --set 3b9b7702-56bf-45f6-9274-a13f26eea47c
   linux /boot/vmlinuz BOOT_IMAGE=linux root=LABEL=PCLOS_Root acpi=on resume=UUID=3f82a3a0-579d-4c3c-a85e-c0cf1d30ab5d splash=verbose vga=788
   initrd (hd0,9)/boot/initrd.img
}
menuentry "linux-nonfb (on /dev/sda10)" {
   saved_entry=${chosen}
   save_env saved_entry
   insmod ext2
   set root=(hd0,10)
   search --no-floppy --fs-uuid --set 3b9b7702-56bf-45f6-9274-a13f26eea47c
   linux /boot/vmlinuz BOOT_IMAGE=linux-nonfb root=LABEL=PCLOS_Root acpi=on resume=UUID=3f82a3a0-579d-4c3c-a85e-c0cf1d30ab5d splash=verbose
   initrd (hd0,9)/boot/initrd.img
}
menuentry "failsafe (on /dev/sda10)" {
   saved_entry=${chosen}
   save_env saved_entry
   insmod ext2
   set root=(hd0,10)
   search --no-floppy --fs-uuid --set 3b9b7702-56bf-45f6-9274-a13f26eea47c
   linux /boot/vmlinuz BOOT_IMAGE=failsafe root=LABEL=PCLOS_Root failsafe acpi=on
   initrd (hd0,9)/boot/initrd.img
}
### END /etc/grub.d/30_os-prober ###

Bei "set root=(hd0,10)" stimmt's noch, bei "initrd (hd0,9)....." wird die Partitionszahl um eins runtergesetzt. Das Problem ist nicht neu, was jeder in dem von rogaven verlinkten Thread sehen kann. Ich vermute mal, dass das mit einer Änderung der Partitonszählung zu tun hat, die nicht konsequent umgesetzt worden ist. Geräte und Partitionen müssen in der GRUB-eigenen Notation angegeben werden: Die Platten- und Partitionszählung beginnt dabei bei Null. Die Partition /dev/hda2 wäre demnach (hd0,1). Bei Grub2 dagegen beginnt die Zählung der Platten mit 0, die der Partitionen mit 1.

Ich habe bislang nichts dazu gefunden, wie diesem Bug begegnet werden kann.

Notbehelf war händisches Ändern der /boot/grub/grub.cfg, was allerdings nach jeder Kerneländerung bei Ubuntu wieder neu hätte erfolgen müssen.

Zum Erstellen zutreffender Menüeinträge habe ich dann drei neue Skripte im Verzeichnis /etc/grub.d angelegt, deren Namen mit den Zahlen 25 bis 27 begannen. Das Skript /etc/grub.d/25_PCLinuxOS sieht wie folgt aus:

Zitat
#!/bin/sh
exec tail -n +3 $0
# This file provides an easy way to add custom menu entries.  Simply type the
# menu entries you want to add after this comment.  Be careful not to change
# the 'exec tail' line above.
echo "Adding PCLOS entry" >&2
 cat << EOF
menuentry "PC Linux OS" {
insmod ext2
set root=(hd0,10)
search --no-floppy --fs-uuid --set 3b9b7702-56bf-45f6-9274-a13f26eea47c
       linux /boot/vmlinuz BOOT_IMAGE=linux root=LABEL=PCLOS_Root acpi=on resume=UUID=3f82a3a0-579d-4c3c-a85e-c0cf1d30ab5d splash=verbose vga=788
       initrd (hd0,10)/boot/initrd.img
}
EOF

Ich habe im Prinzip nur den Eintrag in der Zeile "initrd (hd0,10)...." geändert im Vergleich zur /boot/grub/grub.cfg. Damit funktioniert's dann.

Mögliche Alternativen:
  • Neuinstallation von PCLOS mit Lilo in sda10 und hoffen, dass Grub2 das Ganze findet (wird es wahrscheinlich).
  • Deinstallation von Grub in PCLOS, so dass Grub2 den Kernel direkt findet. Dann fehlen aber wahrscheinlich die beiden  Bootoptionen "linux-nonfb" und "failsafe".
  • In Ubuntu wird Grub2 durch Grub ersetzt: (Als Gast koennen Sie leider keine Links sehen.) Register oder Login.
Vielen Dank noch mal für die Hinweise!!
« Letzte Änderung: 17. Januar 2010, 13:38:33 von Nameless »
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KlausO

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« Antwort #8 am: 17. Januar 2010, 16:27:11 »

Hallo,

bei Kanotix in Forum steht einiges zum Thema grub2 und manuell ändern, vieleicht findest du dort etwas.
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Gruß Klaus
- Jeder hat ein Recht auf Dummheit - manche übertreiben es aber mit diesem Privileg! -

Nameless

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Antw:Planung des Tripleboot: Bootloading, Partitionierung, Swap
« Antwort #9 am: 11. August 2010, 22:05:57 »

Ich habe grad' in einem Mandriva-Forum die Lösung für den Konflikt von Grub2 (Ubuntu, im MBR) mit einem Grub Legacy System (hier PCLOS, in dessen Rootpartition) gefunden: (Als Gast koennen Sie leider keine Links sehen.) Register oder Login.

Im Prinzip also ganz einfach! Die geänderte menu.lst sieht jetzt wie folgt aus (gerautet sind die ursprünglichen Einträge):

Code: (Als Gast koennen Sie leider keine Links sehen.) Register oder Login
timeout 10
color black/cyan yellow/cyan
gfxmenu (hd0,9)/boot/gfxmenu
default 0

title PCLOS
kernel (hd0,10)/boot/vmlinuz BOOT_IMAGE=linux root=UUID=3b9b7702-56bf-45f6-9274-a13f26eea47c  resume=UUID=3f82a3a0-579d-4c3c-a85e-c0cf1d30ab5d splash=silent vga=788
initrd (hd0,10)/boot/initrd.img

title linux-nonfb
kernel (hd0,10)/boot/vmlinuz BOOT_IMAGE=linux-nonfb root=UUID=3b9b7702-56bf-45f6-9274-a13f26eea47c  resume=UUID=3f82a3a0-579d-4c3c-a85e-c0cf1d30ab5d
initrd (hd0,10)/boot/initrd.img

title failsafe
kernel (hd0,10)/boot/vmlinuz BOOT_IMAGE=failsafe root=UUID=3b9b7702-56bf-45f6-9274-a13f26eea47c  failsafe
initrd (hd0,10)/boot/initrd.img

#title linux
#kernel (hd0,9)/boot/vmlinuz BOOT_IMAGE=linux root=UUID=3b9b7702-56bf-45f6-9274-a13f26eea47c  resume=UUID=3f82a3a0-579d-4c3c-a85e-c0cf1d30ab5d splash=silent vga=788
#initrd (hd0,9)/boot/initrd.img

#title linux-nonfb
#kernel (hd0,9)/boot/vmlinuz BOOT_IMAGE=linux-nonfb root=UUID=3b9b7702-56bf-45f6-9274-a13f26eea47c  resume=UUID=3f82a3a0-579d-4c3c-a85e-c0cf1d30ab5d
#initrd (hd0,9)/boot/initrd.img

#title failsafe
#kernel (hd0,9)/boot/vmlinuz BOOT_IMAGE=failsafe root=UUID=3b9b7702-56bf-45f6-9274-a13f26eea47c  failsafe
#initrd (hd0,9)/boot/initrd.img

title windows
root (hd0,0)
makeactive
chainloader +1

(Die Rootpartition von PCLOS liegt bei mir auf sda10.)

Anschließend Ubuntu gestartet, im Terminal

Code: (Als Gast koennen Sie leider keine Links sehen.) Register oder Login
sudo update-grub
und es funktioniert!

Das ist dann jetzt 'ne dauerhafte Lösung! Ich muss jetzt nicht mehr nach jedem Ubuntu-Kernel-Update die grub.cfg von Grub2 ändern oder ein eigenes Skript bemühen (was andere kleine Nachteile hat).
« Letzte Änderung: 11. August 2010, 22:10:00 von Nameless »
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