Hallo,
nun ja, der Live Installer ist der gleiche wie bei Mandriva One und beim PPC gibt es eine Menge an sogenannten drake Werkzeugen. @Texstar hat aber was das Paketmanagement angeht, eine Vorliebe für Debian, er setzt auf apt-get und sein grafisches Frontend synaptic.
Unter Mandriva gibt es zum Beispiel das Werkzeug pacpl nicht, vor einigen Monaten waren sogar Leute der deutschen Mandriva Community so freundlich, und haben versucht, pacpl für Mandriva zu bauen, was dann leider scheiterte.
Unter PCLinuxOS gibt es hingegen pacpl.
Ich habe die Absicht von @Texstar dahin gehend verstanden, dass er versucht, alles Interessante an freier Software für Linux in PCLOS zur Verfügung zu stellen.
Ich finde nur schade, dass er nicht den Schritt hin zu deb als Paketformat wagt. Er sagt zwar im Interview, dass er rpm Bau nun einmal gewohnt ist, und sich deshalb dafür entschieden hat. Aber vielleicht kennt er die tollen Werkzeuge, die mit deb verbunden sind, auch nicht. Ein Beispiel: Wenn ich unter PCLOS in RL 3 deutsches Tastaturlayout haben will, muss ich mit einem Texteditor in eine Datei unter /etc etwas einfügen. Unter Debian mache ich ein dpkg-reconfigure console-data
Mit dpkg-reconfigure kann man nachträglich viele Pakete feintunen nach eigenen Vorstellungen und das ist meines Erachtens einfacher, als mit einem Editor in Konfigurationsdateien herum zu editieren.
Nun weiß ich allerdings nicht, wie offen @Texstar für diese Art von Diskussionen ist, es würde mir großen Spaß machen, darüber mal mit ihm zu reden, allerdings verstehe ich auch, dass er aufgrund seiner Erfahrungen mit rpm diesem Paketformat den Vorzug gibt.
Viele Grüße,
Holger